Nachhaltige Strategien

Ein klassischerweise hochwertiges Produkt ist gestalterisch möglichst ästhetisch sowie praktisch durchdacht und qualitativ verarbeitet. Professionelle Modedesigner tragen deshalb wesentlich zur Langlebigkeit von Kleidungsstücken bei. Wenn sie nicht ihr eigenes Label gegründet haben, sind sie dabei an die jeweiligen Rahmenbedingungen der arbeitgebenden Firma gebunden und müssen sich teilweise gewissen Vorgaben unterwerfen – z.B. was Materialwahl, Produktionsstandorte, Kosten und Investition von Zeit angeht, aber auch unter Berücksichtigung der Nachfrage seitens der Kunden.

Über den üblichen Qualitätsanspruch hinaus gibt es einige oft zugunsten von Ersparnissen vernachlässigte bzw. unbekannte Methoden, die in den Gestaltungsprozess von modischen Konsumgütern einbezogen werden können, um auch ethische und nachhaltige Standards zu garantieren. Sie sind meist mit einem höheren Aufwand von Geld und Arbeitszeit verbunden – dem muss aber nicht sein. Vor allem fordern diese Strategien ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Hingabe – es geht um das Austesten von Grenzen, um die Suche nach neuen Lösungsansätzen und innovativen Ideen. Solche Investitionen können sich durchaus auch ‚lohnen‘ – und fast nebenbei bewahren sie eine umweltschonende und nachhaltige Herstellung von Mode.

Das Handlungsprinzip der Nachhaltligkeit, das auf langfristige Stabilität baut – auf den verantwortungsvollen, sinnvollen Umgang mit Ressourcen, auf die natürliche Regenerationsfähigkeit eines Systems – können Designer wie folgt anwenden:

 

NACHHALTIGE STRATEGIEN ZUR ENTWICKLUNG VON MODEPRODUKTEN

> Slow Fashion (mehr erfahren)

> Less / Zero Waste (mehr erfahren)

> Recycling / Upcycling (mehr erfahren)

> Ethische Materialien (mehr erfahren)

> Ökologische Produktion (mehr erfahren)

> Fairtrade (mehr erfahren)

> Transparenz (mehr erfahren)